Kinofilm
Drehbuch: Sylke Rene Meyer
Drehbuchentwicklung gefördert von der FFA
Inhalt:
1987, Sibirien, Sowjetunion. Mit Gorbatschow kommen Glasnost und die Perestroika. "Nach Hause" erzählt die Geschichte des 18-jährigen Volodya Petrow aus Slawgorod in Sibirien. Der junge, jähzornige Mann, halb Punk, halb Crash-Kid, aber vor allem ein begabter und ehrgeiziger Violinist, hat nur zwei Menschen in seinem Leben, denen er vertraut: Viktor Nikolaijewitsch, dem Lehrer des Waisenhauses, in dem er aufwuchs, und die 20-jährige Cellistin und Medizinstudentin Valeria - seine frisch vermählte Ehefrau.
Volodyas Leben gerät aus den Fugen, als er seine freigegebene Geheimdienstakte erhält und erfährt, dass er als Arthur Ludwig Laudin im Gulag Perm 36 als Sohn deutschstämmiger Eltern geboren wurde. Sein Vater wurde als imperialistischer Spion hingerichtet, seine Mutter starb Jahre später im Gulag, er kam direkt nach seiner Geburt ins Waisenhaus – und er hat eine Schwester.
Arthur/Volodya lässt der Gedanke an seine Schwester keine Ruhe, die Suche nach seiner Herkunft und Identität. Gegen den Rat und Widerstand seines Lehrers und seiner Frau begibt er sich auf einen Reise in die Vergangenheit.