Kinofilm | 100 Minuten | Deutsch-argentinische Co-Produktion | 35 mm | Farbe
Buch und Regie: Jeanine Meerapfel
Locations: Deutschland, Argentinien
Cast: n.n.
Synopsis:
Sulamit, Tochter jüdischer Emigranten aus Deutschland, wächst in Buenos Aires in der Nachbarschaft von Nazis auf, die aus Deutschland nach dem Krieg nach Argentinien geflüchtet sind. Zwischen dem deutschen Nachbarsjungen Friedrich und ihr entwickelt sich eine große Nähe und Seelenverwandtschaft.
Als Friedrich erkennt, dass seine Eltern Nazis sind, geht er nach Deutschland, um dort zu studieren. Sulamit folgt ihm wenige Jahre später. Friedrich wird politischer Unterstützer der südamerikanischen Befreiungsbewegungen. Für ihn stehen die politischen Aufgaben immer mehr im Vordergrund, für eine Liebesbeziehung bleibt kein Raum. Er möchte etwas wieder gut machen. Er verlässt Deutschland und schliesst sich einer argentinischen Guerillabewegung an. Doch schon nach der ersten militärischen Aktion wird Friedrich verhaftet, verschleppt und landet schließlich im Gefängnis.
Sulamit bleibt in Deutschland und beginnt eine Beziehung zu Michael. Aber dies ist keine große Liebe. Ihr Herz und ihre Gedanken sind bei Friedrich, den sie in Argentinien in seinem entlegenen Gefängnis besucht. Aber Friedrich kann seine Gefühle nicht zeigen.
Die Jahre vergehen, die argentinische Diktatur fällt, Friedrich kommt frei und geht zu den Mapuche Indianern, um sie in ihrem Kampf um Land zu unterstützen. Als ihre Mutter stirbt, kehrt Sulamit nach Argentinien zurück und besucht erneut Friedrich. Inzwischen sind beide ca. 60 Jahre alt. Endlich finden sie zueinander und können sich lieben .