Der von der gff co-produzierte Film "UNCLE BOONMEE WHO CAN RECALL HIS PAST LIVES" von Apichatpong Weerasethakul hat beim Filmfestival in Cannes die "Goldene Palme" für den besten Film erhalten. Damit entschied sich die Jury unter Tim Burton für einen Film, der seit Tagen als einer der Geheimfavoriten gehandelt wurde.
Onkel Boonmee leidet an einem Nierenversagen. Da er intensiv Yoga betreibt, ist er sich seines Körpers sehr bewusst. Er weiß, dass er innerhalb der nächsten 48 Stunden sterben wird. Er ruft seine Verwandten an, damit sie ihn aus dem Krankenhaus nach Hause auf seine Longanfrucht-Farm bringen. Dort angekommen, werden sie vom Geist seiner verstorbenen Frau begrüßt, die zurückgekommen ist, um sich seiner anzunehmen.
Auch sein toter Sohn kehrt als Affe aus dem Dschungel heim. Der Sohn hat sich mit einer Kreatur namens "Affengeist" gepaart und lebt seit fünfzehn Jahren mit ihr in den Bäumen. In der ersten Nacht erzählt Boonmee von den sechs vergangenen Leben, an die er sich erinnert. In der zweiten Nacht verspürt Boonmee, noch während seine Frau bei ihm die Dialyse macht, das dringende Bedürfnis einen Ort zu besuchen, den sie erwähnt hat. Die Drei begeben sich noch in der Nacht in den Dschungel, wo es von Tieren und Geistern wimmelt.
Mit Thanapat Saisaymar, Jenjira Pongpas, Sakda Kaewbuadee, Natthakarn Aphaiwonk, Geerasak Kulhong und Kanokporn Thongaram
